Worum geht es hier? Eine kurze Einführung

Bis zum Jahr 2022 sollen alle deutschen Atomkraftwerke abgeschaltet werden. Dies hat der Deutsche Bundestag nach dem Reaktorunfall von Fukushima im Jahr 2011 mit breiter Mehrheit beschlossen. Unklar bleibt jedoch weiterhin, wo die große Menge an hochradioaktiven Abfällen aus den Atomkraftwerken zukünftig gelagert werden soll. Derzeit befindet sich der strahlende Abfall überwiegend in sogenannten CASTOR®-Behältern in oberirdischen Zwischenlagern. Auf Dauer ist dies keine Lösung.

International empfehlen Fachleute die Lagerung und den Einschluss des hochradioaktiven Abfalls in tiefen geologischen Formationen. Als mögliche Wirtsgesteine für die Endlagerung kommen in Deutschland Kristallingestein (z.B. Granit) sowie Tongestein und Steinsalz in Frage. Geologische und technische Barrieren sollen verhindern, dass die von den Abfällen ausgehenden Gefahren Mensch und Umwelt schaden können.

Bis zum Jahr 2031 soll deshalb ein Standort gefunden werden, an welchem die hochradioaktiven Abfälle möglichst sicher tief unter der Erde und damit in ausreichender Entfernung zu Mensch und Umwelt gelagert werden können. Das Verfahren zur Auswahl dieses Standortes ist im Standortauswahlgesetz geregelt. Außerdem werden die Anforderungen an vorläufige Sicherheitsuntersuchungen im Standortauswahlverfahren und die Sicherheitsanforderungen an das am ausgewählten Standort zu errichtende Endlager in einer Verordnung festgelegt.

Für diese Verordnung liegt aktuell ein Referentenentwurf vor, den Sie auf dieser Seite einsehen und kommentieren können.

Informations-Artikel

Häufige Fragen zum Dialog zur Endlagersuche

Was kann ich auf dieser Seite tun?

Sie haben auf dieser Plattform die Möglichkeit, sich über die Verordnung über die sicherheitstechnischen Anforderungen an die Entsorgung hochradioaktiver Abfälle zu informieren und diese zu kommentieren. Ab dem 28.08. werden Ihnen hier zudem weiterführende Informationen und Dialogangebote zur Verfügung stehen.

Muss ich mich registrieren?

Um die Verordnung zu kommentieren, müssen Sie sich registrieren. Im Zuge der Registrierung geben Sie sich einen Nutzernamen Ihrer Wahl. Sie treten im Portal nur unter diesem auf. Die Registrierung ist selbstverständlich kostenfrei. Ihre personenbezogenen Daten geben wir nicht an Dritte weiter und sie werden anderen Nutzern auch nicht angezeigt. In den Datenschutzhinweisen können Sie im Detail nachlesen, wie wir mit Ihren Daten umgehen.

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Wie kann ich Stellungnahmen einreichen?

Sie können Ihre Anmerkungen zur Verordnung zum einen direkt am Text einbringen über die Online-Kommentierung. Darüber hinaus können Sie uns Stellungnahmen als Dokument per Mail an moderation@dialog-endlagersicherheit.de zukommen lassen.

Das Bundesumweltministerium ist wie alle Bundesverwaltungen verpflichtet, ihre Informationsangebote online barrierefrei anzubieten. Dafür benötigen wir den Text idealerweise in einem WORD-Dokument.

Wenn Sie uns die Datei nur im PDF-Format übersenden möchten, ist es wichtig, dass das PDF nicht über „Drucken“ erzeugt wird. Sonst gehen die entscheidenden Strukturinformationen für die Formatierung verloren und es kann kein ordentliches barrierefreies PDF erstellt werden. Gehen Sie deshalb bitte wie folgt vor:

PDF mit Formatierungsstruktur (Tags) erzeugen:

  • Word/Excel/PowerPoint 2013 > Exportieren > PDF/XPS-Dokument erstellen
  • Word/Excel/PowerPoint 2010 > Datei > Speichern unter > Dateityp PDF > Optionen: Dokumentenstrukturtags für Barrierefreiheit aktivieren > OK

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